Fürstenwalde 2030 – unsere Stadt, unsere Ideen

„Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich sehnt,
dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.“

(Erich Fromm)

Wir vom BFZ haben eine Vision: Die Vision für unser Fürstenwalde im Jahr 2030 ist die Vision einer Stadt, in der alle Einwohnerinnen und Einwohner, egal welchen Alters und egal welcher Herkunft, gerne leben und arbeiten. Unser Fürstenwalde ist im Jahr 2030 über seine Grenzen hinaus bekannt für eine innovative und ökologische Stadtentwicklung, seine guten Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen und Start-Up’s, sein breites Sport- und Kulturangebot und für ein ausgeprägtes soziales Miteinander.

Im gesamten Stadtgebiet gibt es im Jahr 2030 ausreichenden Wohnraum für alle Einkommensklassen. Dabei gibt es keine „abgehängten“ Stadtteile oder „Reichenviertel“, denn die Wohnquartiere zeichnen sich durch eine gute Durchmischung von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Eigenheimen und Mietwohnungen aus. Überall gibt es kleinere und größere „grüne Lungen“, also Parks und Grünflächen, die für ein angenehmes Klima auch im Hochsommer sorgen und der Fahrzeugverkehr wird selbst im Zentrum nicht mehr als störend empfunden. In den Ortsteilen und Stadtbezirken gibt es Plätze, an denen sich Jung und Alt treffen um miteinander ins Gespräch zu kommen oder gemeinsam Zeit zu verbringen. Das Pendeln durch, aus und in die Stadt wird aufgrund ausgeklügelter Wegeleitsysteme, Fahrradstraßen und eines flexiblen öffentlichen Nahverkehrs nicht länger als lästiges Übel wahrgenommen, sondern funktioniert ohne zusätzliche Belastungen.

Für Familien und alle Wissbegierigen bietet Fürstenwalde ein breites Bildungsangebot von der Kinderkrippe bis zum Gymnasium und zur Volkshochschule, das durch seine kurzen Wege, Bezahlbarkeit und ausreichende Kita- und Schulplätze besticht.

Egal ob Straßenbauten, die Versorgung der Kitakinder oder kleinere Entwicklungen in den Stadtteilen: Die Teilhabe aller Einwohnerinnen und Einwohner an den Entscheidungsprozessen der Stadt ist eine gelebte Selbstverständlichkeit, wobei Ärgernisse wie Altanschließerbeiträge sowie Straßenbaubeiträge der Vergangenheit angehören.

Bei alldem ist die Stadtverwaltung ein moderner und flexibler Dienstleister für die Belange der Bürgerinnen und Bürger und keine Behörde mit eingeschränkten Öffnungszeiten oder langen Warteschlangen.

Um diese Vision wahr werden zu lassen, werden wir uns in den nächsten fünf Jahren folgenden Zielen widmen:

Wohnraum entwickeln – Grünflächen erhalten

Neue Orte für mehr Miteinander schaffen

Einwohner beteiligen – Verwaltung modernisieren

Verkehr vermeiden – die Innenstadt entlasten

Einfaches Pendeln ermöglichen – ÖPNV stärken

Kitaplätze ausbauen – Gebühren senken

Straßenausbaubeiträge abschaffen

Altanschließer entschädigen